Auf dem Weg vom Behandelten zum Handelnden

Berichte anderer Betroffener können aus der Krise einer Krebserkrankung helfen

Jedes Jahr erhalten in Deutschland ca. 500 000 Menschen die Diagnose „Krebs“. Nachwievor ist das Thema Krebs wegen der negativen gesellschaftlichen Vorstellungen mit einem Tabu belegt. Es gibt wenige Krankheiten, die das eigene Lebensmodell so deutlich einem Belastungstest aussetzen und die davon Betroffenen so radikal zur Beschäftigung mit den eigenen Lebensvorstellungen zwingen.

Ich  stand mitten im Leben. Da kam die Diagnose.

Am 29. Februar 2008, einem Schalttag, erfuhr ich, dass ich im rechten Lungenbereich einen „Riesentumor“ habe. Beruflich hatte ich bis dahin viel erreicht. Als Geschäftsführerin arbeitete ich in der Woche 50 Stunden und mehr bei einem Frauenverband in Berlin. Ich machte meinen Beruf gern, deshalb war ich als gebürtige Münsterländerin, nach fast dreißig Jahren in Bayern, 2003 mit meinem Mann nach Berlin gezogen. Doch dann kam der Schock in Form  eines „Fibrmatösen  Pleuratumors“ im Bereich des rechten Lungenflügels, so groß wie zwei Frauenfäuste. Ein extrem seltener Tumor. So selten, dass es für ihn keine Überlebensprognosen gab. Dabei hatte ich vorher nur unterm rechten Schulterblatt sich langsam steigernde Rückenschmerzen bemerkt. Als ich dann zu Jahresbeginn viel Gewicht verlor und mich ungewöhnlich schlapp fühlte, ließ ich mich von meiner Hausärztin untersuchen. Sie schickte mich sofort in eine Berliner Lungenfachklinik. Die Krankheitsgeschichte nahm ihren Lauf.

Den Diagnose-Schock überwinden, meine Gedanken und Gefühle neu ordnen.

Neben den ersten Maßnahmen der Schulmedizin, machte ich mich auf die Suche nach weiteren Informationen. Ich brauchte alternative Therapiemöglichkeiten, falls der Tumor an dieser hochsensiblen Stelle trotz aller schulmedizinischen Maßnahmen inoperabel bleiben sollte. Wegen der vielen widersprüchlichen und angstmachenden Informationen habe ich ganz bewusst, nur selten im Internet recherchiert. Zum Glück stieß ich dort bald auf die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e.V. (1). Der GfBK ist es als neutrale Beratungseinrichtung wichtig, Schulmedizin und Komplementärmedizin zu verknüpfen. Von der Zentrale in Heidelberg erhielt ich umfangreiche Informationen auf all meine Fragen. Für einen  persönlichen Kontakt wurde ich an die Beratungsstelle in Berlin verwiesen. Von dort erhielt ich weiterhin wertvolle Beratung und Unterstützung in wichtigen Belangen rund um meine Krebserkrankung.

Auf der Suche nach alternativen Methoden und Therapien

Je mehr ich mich darüber hinaus mit Naturheilkunde, Hildegard von Bingen Medizin, Homöopathie, Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), Ayurveda, Schamanismus, Geistiges Heilen u.v.m. beschäftigte, desto mehr faszinierten mich die Parallelen, die ich zwischen den Jahrtausenden alten Heilverfahren, aus den unterschiedlichsten Kulturen bis zu den heutigen erkennen konnte. Diese  unterschiedlichsten Informationen und Impulse zeigten mir, dass Körper, Geist und Seele zusammenwirken und überzeugten mich:  Das Leben ist zu komplex, als dass es nur ein entweder – oder gibt, sondern meistens ein sowohl – als auch.

Heilmittel nach Hildegard von Bingen, aus der Homöopathie und aus der Bachblüten-Therapie ergänzten und unterstützten bei mir die Maßnahmen der Schulmedizin, milderten die Nebenwirkungen der Chemo und Strahlentherapie, mir blieb mehr Lebensqualität.

Vier Chemo-Blöcke und 15 Bestrahlungen waren nötig, bis der Tumor kleiner wurde und wider Erwarten erfolgreich operiert werden konnte. Ich bin noch heute unbeschreiblich dankbar für dieses Glück.

Über die Krebserkrankung reden können und dabei wichtige Informationen sammeln.

In Gesprächen mit anderen Krebspatienten und durch das Lesen von Erfahrungsberichten  konnte ich wichtige Informationen finden. Ich brauchte solche Vorbilder, um selbst ein mögliches Ziel vor Augen zu haben, nach dem Motto: Wenn die oder der es geschafft hat, dann kann ich es auch schaffen…  Sie gaben mir mit ihren unterschiedlichen Genesungswegen die Kraft, meinen eigenen für mich passenden zu finden und auch zu gehen.

Die liebevolle Unterstützung meiner Familie und die persönliche Begleitung von lieben Freunden, Bekannten, Nachbarn, Kollegen aus dem Berufsleben trugen mich durch diese sehr schwierige Zeit. Vor allem mein Glaube und die Gebete vieler mitfühlender Menschen trösteten mich, stärkten meinen Mut und meine Zuversicht.

Für mich ist Schreiben schon immer „eine Art Ventil“.

Es hilft mir, das eigene Erleben mit Abstand zu betrachten. Mich entlastet diese Distanz, erleichtert mein Wahrnehmungsvermögen und ordnet die Gedanken. Deshalb kam mir mein Hobby „Kreatives Schreiben“ vor allem im Chaos meiner Gefühle sehr zu Gute. Es wurde ein wichtiger Teil meiner eigenen Therapie. Meine heilenden Erfahrungen durch Schreiben wollte ich gern weitergeben und andere Krebskranke zum Mitschreiben motivieren. So entwickelte ich im Laufe meiner medizinischen Therapien die Idee, ein „Mut-Mach-Buch“ mit vielen unterschiedlichen kürzeren Erfahrungsberichten zusammen zu stellen. Im Buchprojekt sollte es weniger um mich selbst als vielmehr um Menschen gehen, die Ähnliches wie ich durchmachen mussten – vielleicht auf ganz andere Weise. Denn jede Krankengeschichte nimmt einen anderen Verlauf. In ihm sollten Menschen, wie “Du und Ich“, die Spaß am Schreiben haben, eine hoffnungsvolle, erstaunliche oder bewegende Geschichte über ihren konstruktiven Umgang mit der Krebserkrankung erzählen. Menschen, die den Mut haben, sich über sich, ihr Leben vorm Krebs, das schon teilweise ein Leben mit dem Krebs war und über den Bewältigungsprozess danach zu reflektieren und diese Gedanken in Worte festzuhalten. Weil mir selbst so etwas nach der Krebsdiagnose gefehlt hatte, sollten hier besonders Menschen, die gerade erst damit konfrontiert wurden, neben wichtigen Informationen auch eigene Ängste und Zweifel wiedererkennen können. Gleichzeitig sollten sie in dieser Lebenskrise ein tröstliches Gefühl des „nicht allein seins“ erfahren.

Nach den ersten Aufrufen meldeten sich Autor*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Das bestätigte mich darin, wie wichtig es ist, diese oft im Verborgenen gebliebenen Krebsbetroffenen mit ihren wertvollen, vielfältigen Erfahrungen und positiven Bewältigungsstrategien in die Öffentlichkeit zu holen. Ihre Beispiele können so zu „Leuchttürmen“ werden, im Meer der negativen gesellschaftlichen Vorstellungen. Bereits Ende 2011 konnte ich das erste Mut-mach-Buch „Alles ist möglich – auch das Unmögliche; Persönliche Berichte von Krebspatienten“ mit dem Benno Verlag, Leipzig herausgeben. 2015 erschien die überarbeitete und erweiterte Neuauflage dieses Buches im BoD Verlag, Norderstedt, mit dem etwas veränderten Titel „Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche“(2).

Viele Reaktionen und Fragen von Angehörigen beflügelten meine Idee, das Buchprojekt zu erweitern.

Krebspatienten nahestehenden Menschen, wie Angehörige, aber auch Arbeitskolleg*innen oder Nachbarn sind ebenfalls von deren Erkrankung massiv betroffen und verunsichert. Auf Lesungen zum ersten Buch hörte ich von Ihnen immer wieder, dass sie für sich kaum Literatur finden, die auch ihre Sorgen und Nöte ansprechen würde. Im Laufe der Zeit machte ich mich für ein zweites Mut-mach-Buch auf die Suche nach entsprechenden Erfahrungsberichten von Krebspatienten nahestehenden Menschen. Ihre Sichtweise, ihre persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen, in einer der größten Krise ihres Lebens, sollten hier ins Blickfeld gerückt werden. Auch hierzu kam nach meinen Aufrufen wieder eine große Teilnehmerschar zusammen. Mit dem Titel „Krebs: Wege aus der lauten Stille; Erfahrungsberichte von Krebsbetroffenen und ihnen nahestehenden Menschen“(3), konnte das zweite Mut-mach-Buch Ende 2015 im BoD-Verlag, Norderstedt  erscheinen.

„Aller guten Dinge sind Drei.“ – in diesem Sinne das Projekt „Mut-mach-Buch“ abrunden.

Als Quintessenz der Reaktionen auf die beiden ersten Mut-mach-Bücher, suchte ich für den dritten Sammelband, nach Expert*innen aus unterschiedlichen Gesundheits- und Heilberufen, Beratungs- und Unterstützungsbereichen  und Betroffene, die ganzheitlich mit Krebspatienten  arbeiten. Wie in einem Handbuch von A – Z  gegliedert, sollten sie vielfältige Mittel und Wege aufzeigen, vielleicht auch Auswege, für eine Bewältigung der Krebserkrankung, in der Körper, Geist und Seele einbezogen werden. Durch ein Miteinander von Schul- und Komplementärmedizin entstehen neue Perspektiven für eine Integrative Medizin, die das Beste aus beiden Welten zum Wohle des Patienten vereint.

Als eine Art nachhaltiger Routenplaner bzw. Wegbegleiter sollen damit Krebsbetroffene, für ihre Entscheidungsfindung, zieldienliche umfängliche Informationen und Praxis-relevante Impulse erhalten, das Gesundwerden mit passender fachlicher und menschlicher Unterstützung, für sich stimmig und mutig in die eigenen Hände zu nehmen.

Ende 2019 konnte das dritte Mut-mach-Buch „Krebs: Gemeinsam sind wir stark; Ärzte, Therapeuten und Betroffenen berichten“ (4) veröffentlicht werden.  

Ein Projekt der ganz besonderen Art

Wenn mehr als 150  Autor*innen mit ihren Geschichten auf persönliche und bewegende Weise ihren Weg  vom „Behandelten zum Handelnden“ aufzeigen, dann kommt etwas Besonderes dabei heraus. Drei gewichtige Bücher, die auch gesunde Menschen zum Nachdenken anregen können. In ihnen kann man stöbern. Immer wieder mal. Egal in welcher Reihenfolge. Die kurzen, in sich geschlossenen Beiträge lassen das zu.

Die Autor*innen suchen den Dialog mit anderen Krebsbetroffenen und am Thema Interessierte. Die Bücher sind keine medizinischen Ratgeber. Die Titel der Bücher scheinen provokant, aber sie entsprechen den Erfahrungen vieler Krebsbetroffener und ihren Angehörigen.

Die Erfahrungsberichte sind keine Expertisen – sie wollen nicht belehren, sondern  aufzeigen, wie Leidensgleiche ihre Last erleben, wie sie damit umgehen, wie sie fühlen, denken, sprechen, handeln.

Sie wollen die Leser*innen nicht unter Druck setzen, alles anwenden zu müssen: Jeder Tumor ist anders, jeder Mensch, der an einem Tumor erkrankt ist, ist anders. So vielfältig wie die Krebsarten, deren Ursachen und Krankheitsverläufe sind, sind auch die Wege der Krankheitsbewältigung. Jede Variante kann richtig sein. Das rechte Maß für ähnliche Diagnosen kann aber völlig unterschiedlich sein. Ein Patentrezept und eine Garantie gibt es nicht.

Für manche Entscheidungen brauchen wir verschiedene Blickwinkel oder einen Perspektivenwechsel. Erfahrungen von Menschen, die alternative Wege gegangen sind, die z. B.  Schulmedizin und Komplementärmedizin verbunden haben. Diese können unsere begrenzenden Vorstellungen aufbrechen und auch Möglichkeiten für einen unkonventionellen Behandlungsweg aufzeigen.

Die Autor*innen trafen eigene Entscheidungen, vertrauten auf sich und konnten so mit allen Kräften hinter den gewählten Therapiemethoden stehen. Die Erfahrungsberichte in den drei Mut-mach-Büchern können andere in ähnlichen Situationen trösten, ermutigen, informieren, inspirieren ja sogar unterhalten und erheitern. Vor allem aber können sie die besonderen Empfindungen widerspiegeln, die nur Menschen in ähnlichen Lebens-Grenzsituationen wirklich verstehen können. Eine Kernbotschaft der Geschichten: Wer seine Krankheit annimmt und sich nicht von ihr entmutigen lässt, hat bessere Chancen auf Heilung. Eine hoffnungsvolle Einstellung aktiviert die inneren Selbstheilungskräfte und fördert konstruktive Bewältigungsstrategien.

Den Leser*innen werden neben wichtigen Informationen zum Thema Krebs, Welten erschlossen, die sich außerhalb mancher Vorstellungskraft befinden, die auf besondere Weise bereichern, weil sie auch ein Gefühl für das Spirituelle aufkommen lassen, den Menschen an die Wurzeln seines Lebens führen, an das wirklich Wichtige.

Durch die unterschiedlichen Charaktere und Schreibstile der Autor*innen werden verschiedenen Blickwinkel eingenommen, durch die Leser*innen selbst erkennen oder erahnen können, wie sie in einer entsprechenden Situation gehandelt hätten. Jede Geschichte verändert die Dramatik in den Büchern, manche wirken zu weilen sogar komisch und halten so die Spannung beim Lesen. Die Bücher bieten einen Vergleich, um die eigene Situation besser einschätzen zu können, sie als Chance zu begreifen.

Sie sind auch für Ärzte und Therapeuten eine gute Informationsquelle.

Im Geleitwort des dritten Buches weist der Ärztliche Direktor der GfBK e.V., Dr. med. György Irmey, daraufhin, dass es ein Allheilmittel gegen Krebs auf absehbare Zeit nicht geben werde. Aber dennoch… „haben wir  heute, in allen Bereichen der Medizin und auch jenseits von ihr, Zugang zu einem großen Potenzial an Heilungsmöglichkeiten, welches viel umfassender ist, als es die heutige Medizin den Menschen suggerieren mag.“ Diesem Informationsdefizit wollen die vorliegenden Mut-mach-Bücher abhelfen.

In jedem Buch-Anhang befinden sich  Literaturempfehlungen der Autor*innen und eine Link- und Adressenliste für wichtige Kontakte und Informationen zum Thema Krebs im deutschsprachigen Raum. Sie erleichtern die Suche nach gezielten Informations- und Unterstützungsangeboten.

Informationen zur Projektinitiatorin, Herausgeberin und Autorin:

Christel Schoen, 1956 im Münsterland geboren, zog 1974 zum Studium „Sozialpädagogik/Soziale Arbeit“ von NRW nach Bayern. In den ersten Berufsjahren bzw. am Beginn der Familienphase absolvierte sie an der Uni noch den Studiengang Diplompädagogik. Unterschiedliche berufliche Arbeitsfelder, von Kleinkindpädagogik bis Erwachsenenbildung, folgten in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen, bis zu ihrer Krebserkrankung 2008 als Geschäftsführerin in Berlin.

Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und fünf Enkelkinder. Seit 2009 lebt sie wieder in Ingolstadt. Sie ist mittlerweile verrentet.

Neben dem „eigenen zeitaufwendigen Gesundheitsmanagement“ ist sie beschäftigt mit dem Buchprojekt, Lesungen dazu, Kreativen Schreibwerkstätten und freiberuflich in der Erwachsenenbildung mit Vorträgen, Seminaren und als Gesundheitstrainerin (BGT) nach dem Modell der Ruhr-Universität Bochum – www.bochumergesundheitstraining.de

Sie erkrankte selbst zwei Mal an Krebs und ist daher mit extremen Notsituationen vertraut.

(1) Die GfBK e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung ganzheitlicher Therapien. Als größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Heilverfahren bei Krebs im deutschsprachigen Raum informieren und begleiten ihre ärztlichen Berater*innen und erfahrenen  Mitarbeiter*innen  Patienten auf deren Genesungsweg. Ihre Arbeit wird ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und private Spenden finanziert und ist deshalb unabhängig von staatlicher Förderung und Unterstützung durch die pharmazeutische Industrie. Ihre Informationsangebote und Beratungen stehen allen Ratsuchenden kostenfrei zur Verfügung. Näheres: https://biokrebs.de

(2) Christel Schoen (HG): Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche, Persönliche Berichte von Krebsbetroffenen, BoD Norderstedt 2015, Neuauflage

(3) Christel Schoen (HG): Krebs: Wege aus der lauten Stille des Schweigens, Persönliche Berichte von Krebsbetroffenen und ihnen nahestehenden Menschen, BoD Norderstedt, 2016

(4) Christel Schoen (HG): Krebs: Gemeinsam sind wir stark, Ärzte, Therapeuten und Betroffene berichten, BoD Norderstedt, 2019

Die Bücher sind im Buchhandel vor Ort und online erhältlich, auch als E-Book in diversen Formaten.

 

 

 

Projekt „Mut-mach-Buch“ –  Band 1 bis Band 3

Mut-mach-Buch 1

Buchtitel:

Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche

Mut-mach-Buch: Persönliche Berichte von Krebsbetroffenen

Herausgeberin:

Christel Schoen

Klappentext:

„Dies, mein Freund, so nenne ich Dich,

war und ist mein ganz individueller Weg

zurück in mein Leben,

         und ich sage Dir,

         es ist kostbar und es ist schön.“

(Margit Kobold: „Brief an meinen Krebs“)

Dass Patienten durch ihre innere Einstellung zur Krankheit die eigene Heilung positiv beeinflussen können, ist inzwischen unumstritten. Wie viel sie bei der Diagnose Krebs aber selbst tun können, zeigen die erstaunlichen Erfahrungs-berichte dieses Buches. Die Autorinnen und Autoren schildern auf persönliche und bewegende Weise ihren Weg vom „Behandelten zum Handelnden“. Kein Krankheitsverlauf gleicht dem anderen.

Für manche Entscheidungen brauchen wir verschiedene Blickwinkel oder einen Perspektivenwechsel. Erfahrungen von Menschen, die alternative Wege gegangen sind, können begrenzende Vorstellungen aufbrechen. Die Geschichten machen Betroffenen Mut, wachsam, eigenverantwortlich und aufgeschlossen gegenüber unterschiedlichen Therapieformen zu sein. Es sind Geschichten gegen niederschmetternde Statistiken, negative gesellschaftliche Vorstellungen und manchmal auch wider die Einschätzungen der Ärzte. Auch bei Krankheiten gilt:

Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir zu wissen meinen.

Stöbern Sie in diesem Buch. Immer mal wieder. Egal, in welcher Reihenfolge. Die kurzen, in sich geschlossenen Beiträge lassen das zu. Es kann ein Begleitbuch werden, das Sie bei Bedarf zur Hand nehmen…

Im Anhang finden Sie außerdem Literaturempfehlungen der Autorinnen und Autoren sowie eine Link- und Adressenliste für wichtige Kontakte und Informationen im deutschsprachigen Raum.

Taschenbuch: 332 Seiten

Verlag: Books on Demand, Norderstedt; Neuauflage  (März 2015)

ISBN-10: 373 477 2486

ISBN-13: 978-3734772481

Größe: 18,9 x 2 x 24,6 cm

Im Buchhandel vor Ort und online erhältlich, auch als E-Book in diversen Formaten.

Preis (Print): 19,60 €

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Mut-mach-Buch 2

Buchtitel:

Krebs: Wege aus der lauten Stille des Schweigens

Mut-mach-Buch: Persönliche Berichte von Krebsbetroffenen und ihnen nahestehenden Menschen

Herausgeberin:

Christel Schoen

Klappentext:

„…Das Leben ist nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden,…
Wir sind’s noch nicht, wir werden‘s aber.“   Martin Luther

Oft ist es in der Außenwelt kaum wahrnehmbar, wie belastet die Familie als Einheit, der Freundeskreis oder die Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz sind, wenn sie mit dem Trauma der Krebsdiagnose und den daraus resultierenden Entscheidungs- und Veränderungsprozessen konfrontiert werden.

Die Erfahrungsberichte in diesem Buch bieten eine Orientierungshilfe an, die zum Wohle des Krebsbetroffenen möglichst viele Richtungen, innerhalb sowie außerhalb der Medizin, sinnvoll zu integrieren sucht.

Den Autorinnen und Autoren geht es um Antworten auf wichtige Fragen:

  • Wie kann es gelingen, eine Atmosphäre der Offenheit zu schaffen, die es allen Beteiligten erleichtert, mit den komplexen Gefühlswelten fertig zu werden, welche die Krankheit auslöst?
  • Wie werden wir souveräner im Umgang miteinander und handeln bewusst, anstatt aus Unsicherheit nur reflexartig zu reagieren?
  • Wie können wir dabei unsere Grenzen erkennen und die des anderen tolerieren?
  • Was tut mir beispielsweise als Angehöriger gut und was bereichert den Kranken?
  • Welche Anstrengungen und Flexibilität erfordert das Engagement füreinander von allen Beteiligten – bei der Gratwanderung zwischen einer Überbehütung und Überforderung des Krebskranken?

In einer vertrauensvollen Umgebung und unter einer wohlwollenden Perspektive können sich alle Beteiligten leichter den Herausforderungen des veränderten Lebens stellen. Es gilt, mit Zuversicht und Mut einen stimmigen Genesungsweg zu gehen und hinter den gewählten Therapiemethoden zu stehen.

Es ist ein „mit kleinen und großen Wundern“ volles Buch.

Im Anhang finden Sie außerdem Literaturempfehlungen der Autorinnen und Autoren sowie eine Link- und Adressenliste für wichtige Kontakte und Informationen im deutschsprachigen Raum.

Taschenbuch: 380 Seiten

Verlag: Books on Demand, Norderstedt; Auflage 2 (Januar 2015/ Feb. 2016)

ISBN-10: 3734753104

ISBN-13: 978-3734753107

Größe: 18,9 x 2 x 24,6 cm

Im Buchhandel vor Ort und online erhältlich, auch als E-Book in diversen Formaten.

Preis (Print): 19,60€ _______________________________________________________________________________

Mut-mach-Buch 3

Buchtitel:

Krebs: Gemeinsam sind wir stark

Mut-mach-Buch; Ärzte, Therapeuten und Betroffene berichten

Herausgeberin:

Christel Schoen

Klappentext:

Wer für die Bewältigung einer Krebserkrankung nach bewährten ganzheitlichen Therapien oder gesundheitsfördernde Methoden und Mittel als unterstützende oder ergänzende Maßnahmen zur konventionellen Medizin sucht, soll in diesem Buch ein breites Spektrum an Informationen finden. In persönlichen Erfahrungsberichten, die hier im Sinne eines Handbuches von A (Atemtherapie) bis Z (Komplementäre Zahnmedizin) gegliedert sind, beschreiben Fachleute aus unterschiedlichen Gesundheits- und Heilberufen ihre Arbeit mit Krebsbetroffenen, in unterschiedlichen Gesundheits-, Beratungs-, Begleit- und Betreuungseinrichtungen aus ganzheitlicher Sicht. Es geht dabei um Bewältigungsstrategien für Körper, Geist und Seele. Unter jedem Beitrag stehen Linkadressen für weiterführende Informationen und Literatur.

Durch ein Miteinander von Schul- und Komplementärmedizin entstehen neue Perspektiven für eine integrative Medizin, die das Beste aus beiden Welten zum Wohl des Kranken vereint. Dies fördert eine positive Mitarbeit, aktiviert die Selbstheilungskräfte und stärkt vor allem das Immunsystem als Wächter der Gesundheit.

Um sich wohlüberlegt und selbstbestimmt für ein individuell passendes Maß an medizinischen Therapien entscheiden zu können, lassen sich von Krebsbetroffenen anhand dieses umfangreichen Informationspaketes gezielter Fragen stellen.

Ein sachlich vielfältiges Wissen beruhigt alle Beteiligten, schafft Vertrauen und Zuversicht in die eigenen Ressourcen und Fähigkeiten und lässt mutig die Herausforderungen angehen, die zu bewältigen sind.

Im Anhang des Buches finden Sie eine Link- und Adressenliste für wichtige Kontakte im deutschsprachigen Raum.

Taschenbuch: 380 Seiten

Verlag: Books on Demand, Norderstedt; 2. Edition (November 2019/ Feb. 2020)

ISBN-10: 3750451494

ISBN-13: 978-3-7504-5149-0

Größe: 18,9 x 2 x 24,6 cm

Im Buchhandel vor Ort und online erhältlich, auch als E-Book in diversen Formaten.

Preis (Print): 22,95 €